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Schlank & sportlich mit 4 Geheimtipps

Tipp 1 - L-Carnitin: Fett verbrennen, Leistung steigern

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher Nährstoff, der vom Körper teilweise selbst produziert wird, aber zu zwei Dritteln durch die Nahrung oder ergänzende Produkte von aussen zugeführt werden muss. Eine ausreichende Versorgung durch die körpereigene Synthese ist nicht immer sichergestellt.

Zum endogenen Aufbau von Carni­tin werden die Aminosäuren Methionin und Lysin, ferner Eisen und die Vitamine C, B6 und Niacin benötigt. Der Gesamtbestand an Carnitin im Organismus beträgt etwa 20 g, wobei 99% davon auf Muskel, Herz, Leber und Niere entfallen. Diese Organe sind darum auf eine ausreichende Zufuhr besonders angewiesen.

Unter den Mikronährstoffen ist L-Carnitin bekannt als der Fettverbrenner schlechthin. Es kann einen wichtigen Beitrag bei der Kontrolle des Körperge­wichtes leisten und kann helfen, einen Diäterfolg langfristig zu sichern, denn L-Carnitin spielt eine entscheidende Rolle im Fettstoff­wechsel.

Aber Achtung: L-Carnitin besitzt keine eigenständige Eigenschaft als Fettverbrenner und ist somit kein Wundermittel. Dies wird vor allem von „Couch Potatoes“ fehlinterpretiert. Wer denkt, er könne weiterhin auf der faulen Haut liegen, Chips essen und Cola trinken wird mit einer Ergänzung von L-Carnitin keinen Erfolg haben. Um Fettreserven mit L-Carnitin zu mobilisieren, muss vom Körper selbst einen Reiz zur Verbrennung von Kalorien ausgehen.

So belegen Untersuchungen, dass L-Carnitin während einer kalorien- und kohlenhydratreduzierten Ernährung und in Kombination mit Sport hilft, Depotfett schneller abzubauen und die Erfolge langfristig zu sichern. Gleichzeitig werden Kraft, Vitalität und Leistungsfähigkeit unterstützt.

Dies trägt dazu bei, eine Ernährungsumstellung motivierter durchzuführen und mehr Freude an Bewegung und Sport zu entwickeln.

Auch für die Erhaltung sportlicher Leis­tungsfähigkeit ist eine Einnahme von L-Carnitin empfohlen.

Für Freizeitsportler und Leistungssportler ist L-Carnitin wie ein Trainingsprogramm von innen. Sportliche Belastungen werden besser und länger verkraftet, Muskelkater gemildert und der Spass an sportlichen Aktivitäten erhöht.

Leistungssportler haben einen erhöh­ten Bedarf an L-Carnitin, um ihr Immunsystem zu unterstützen und ihre Regeneration zu fördern. Eine körperliche Steigerung der Leistungsfähig­keit und eine Förderung der Regeneration von Athleten durch Carnitin wurden in mehr als 40 Studien nachgewiesen.

Tipp 2 - Chitosan: Fett einfach aufsaugen

Chitosan wird aus Chitin gebildet, einer rein natürlichen, faserartigen Substanz, die aus den Schalen von Meerestieren gewonnen wird. Es ist unverdau­lich, saugt Nahrungsfette im Magen wie ein Schwamm auf und bindet diese aufgrund seines starken Fettbindungsvermögens.

Die Fette werden so ohne Aufnahme vom Körper wieder ausgeschieden.

Chitosan bindet 12-mal so viel Fett im Vergleich zum Eigengewicht und quillt zudem mit Wasser, was eine leicht sättigende Wirkung mit sich bringt.

Ein Wundermittel also? Ja und nein. Chitosan bindet alle Fette, auch die gesunden und für den Körper essentiellen Fette.

Sie werden also unverwendet wieder ausgeschieden. Ebenso verhindert Chitosan durch seine Fettbindung die Aufnahme von fettlöslichen Nährstoffen wie Vitamine und Mineralien.

Grosse Mengen Chitosan sollten deshalb nicht eingenommen werden (die täglich empfohlene Einnahmeempfehlung liegt bei 200 – 300 mg Chitosan).

Chitosan ist auch kein Schlupfloch für eine ungesunde und fettreiche Ernährungsweise. Wer denkt, er könne ganz einfach täglich Chitosan zu sich nehmen und müsse seine schlechten Ernährungsgewohnheiten gar nicht umstellen, um Fett zu reduzieren, wird auf Dauer keinen Erfolg erzielen.

Unterstützend während einer Diät kann Chitosan jedoch helfen, Fettdepots und die allgemeine Fetteinlagerung nach dem Essen zu reduzieren.

Ein anderer Vorteil von Chitosan ist die Hemmung von schlechtem Cholesterin (LDL) bei gleichzeitiger Ankurbelung von gutem Cholesterin (HDL). Chitosan besitzt antibakterielle Eigenschaften. Personen mit hohem Blutdruck oder Darmreizungen können ebenfalls von dieser Nahrungsfaser profitieren.

Insgesamt ist Chitosan eine wertvolle Ergänzung zu einem korrekt durchgeführten Programm zur Gewichtsregulation. Es reinigt schonungsvoll den Darm, fördert die Verdauung und damit die Gesundheit im Verdauungstrakt.

Tipp 3 - Aminosäuren: Muskelaufbau und schlankmachende Hormone

Mehr als ein Fünftel des menschlichen Körpers besteht aus Proteinen. Diese Proteine werden aus Eiweiss (Aminosäuren) gebildet, die nicht nur für die Wachstumsvorgänge und den Stoffwechsel im Körper verantwortlich sind sondern auch vor Giftstoffen und Krankheiten schützen.

Nahrungsmittelergänzung durch Aminosäuren verbessert die Herz- und Muskelleistung sowie die Regeneration nach dem Sport, sodass man Freude an Bewegung hat und nach dem Sport nicht von Muskelkater oder Erschöpfung geplagt wird.

Aminosäuren unterstützen auch auf dem Weg zur Wunschfigur.

Grundsätzlich sollte bei jeder Diät eine ausreichende Zufuhr von Eiweiss sicher gestellt werden.

Dies hat einen einfachen Grund: Wird dem Körper während einer Diät kein Eiweiss zugeführt (z.B. Kohlsuppendiät, Grapefruitdiät oder ähnliches), fehlen dem Organismus wichtige Aminosäuren. Er beginnt nun, diese Aminosäuren aus dem grössten Aminosäurenlager unseres Körpers, den Muskeln, zu entnehmen.

Die Gewichtsabnahme besteht im Endeffekt also aus Muskelmasse und Wasser, nicht aber aus dem eigentlich wünschenswerten Fettabbau. Dem Schrumpfungsprozess der Muskeln folgen auch noch Energieverlust, Schlappheit und Kraftverlust.

Das ist alles andere als ein erstrebenswertes Ergebniss einer Diät. Ganz anders sieht es aus, wenn der Körper während einer Diät genügen Eiweiss erhält. Er kann die Aminosäuren voll und ganz dem Stoffwechselprozess widmen, baut Fettgewebe anstatt Muskelmasse ab und Energie und Leistungsfähigkeit bleiben erhalten.

Aminosäuren haben noch weitere Schlüsselfunktionen während einer Diät.

Sie regen den Körper an, schlankmachende Hormone zu produzieren. Vor allem das Wachstumshormon (STH), das während der nächtlichen Ruhe vom Körper ausgeschüttet wird, fördert den Fettabbau merklich. Nimmt man abends Aminosäuren (Arginin, Glutamin und Glycin) zu sich, können diese über Nacht eine vermehrte Ausschüttung dieses Hormones anregen.

Fett wird so im Schlaf abgebaut. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich auch genügend Schlaf (min. 7 – 8 Stunden). Daneben können die Aminosäuren Phenylalanin, Valin, Methionin und Tryptophan sättigend wirken und Heisshungerattacken verhindern.

Tipp 4 - Mikronährstoffe: Power für den Stoffwechsel

Wenn dem Stoffwechsel wichtige Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren fehlen, sind Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweissstoffwechsel direkt davon betroffen. Fehlt dem Körper nur ein wichtiger Nährstoff, so muss er sich komplett umstellen.

Dadurch wird der Stoffwechsel gebremst, man nimmt sogar bei normaler Kalorienaufnahme zu und fühlt sich schlapp. Auch die Fettverbrennung kann unter diesen Umständen nur noch reduziert stattfinden.

Im Wesentlichen bestimmen unsere Hormone, ob wir nun gertenschlank sind oder schnell Fett ansetzen. Hier liegt auch das Geheimnis einer erfolgreichen Gewichtsreduktion: 

Durch eine gezielte Einnahme bestimmter Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe & Co. regen wir unseren Organismus an, ausreichend schlankmachende Hormone zu produzieren und den Stoffwechsel wieder auf Hochtouren laufen zu lassen.

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