L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher Nährstoff, der vom Körper teilweise selbst produziert wird, aber zu zwei Dritteln durch die Nahrung oder ergänzende Produkte von aussen zugeführt werden muss. Eine ausreichende Versorgung durch die körpereigene Synthese ist nicht immer sichergestellt.
Zum endogenen Aufbau von Carnitin werden die Aminosäuren Methionin und Lysin, ferner Eisen und die Vitamine C, B6 und Niacin benötigt.
Der Gesamtbestand an Carnitin im Organismus beträgt etwa 20 g, wobei 99% davon auf Muskel, Herz, Leber und Niere entfallen. Diese Organe sind darum auf eine ausreichende Zufuhr besonders angewiesen.
Achtung:
L-Carnitin besitzt keine eigenständige Eigenschaft als Fettverbrenner und ist somit kein Wundermittel. Dies wird vor allem von „Couch Potatoes“ fehlinterpretiert.
Wer denkt, er könne weiterhin auf der faulen Haut liegen, Chips essen und Cola trinken wird mit einer Ergänzung von L-Carnitin keinen Erfolg haben. Um Fettreserven mit L-Carnitin zu mobilisieren, muss vom Körper selbst einen Reiz zur Verbrennung von Kalorien ausgehen.
So belegen Untersuchungen, dass L-Carnitin während einer kalorien- und kohlenhydratreduzierten Ernährung und in Kombination mit Sport hilft, Depotfett schneller abzubauen und die Erfolge langfristig zu sichern. Gleichzeitig werden Kraft, Vitalität und Leistungsfähigkeit unterstützt.
Dies trägt dazu bei, eine Ernährungsumstellung motivierter durchzuführen und mehr Freude an Bewegung und Sport zu entwickeln.
Auch für die Erhaltung sportlicher Leistungsfähigkeit ist eine Einnahme von L-Carnitin empfohlen.
Für Freizeitsportler und Leistungssportler ist L-Carnitin wie ein Trainingsprogramm von innen. Sportliche Belastungen werden besser und länger verkraftet, Muskelkater gemildert und der Spass an sportlichen Aktivitäten erhöht.
Leistungssportler haben einen erhöhten Bedarf an L-Carnitin, um ihr Immunsystem zu unterstützen und ihre Regeneration zu fördern. Eine körperliche Steigerung der Leistungsfähigkeit und eine Förderung der Regeneration von Athleten durch Carnitin wurden in mehr als 40 Studien nachgewiesen.