Ernährung

Die Sache mit dem Glykämischen Index

wie berechnet man glykämischer index

Was ist der glykämische Index?

Sowohl für den Übergewichtigen, zur einfacheren Gewichtskontrolle, als auch für den Diabetiker (Typ II) spielt der glykämische Index von Lebensmitteln offenbar eine grosse Rolle.

Die gängige Hypothese, nämlich Speisen mit hohem Index führen immer zu erhöhten Zuckerwerten und damit zu höheren, unerwünschten Insulinausschüttungen, stimmt indessen nicht absolut. Ganz so einfach ist die Sache mit dem glykämischen Index nämlich keineswegs.

Der glykämische Index beurteilt Lebensmittel danach, wie schnell ihre Kohlenhydrate zu Glukose abgebaut und aufgenommen werden und wie rasch und wie hoch danach der Blutzuckerspiegel und in Folge der Insulinspiegel steigt.

Die Atkins-Diät und viele andere Modediäten raten davon ab, Lebensmittel mit hohem glykämischen Index zu essen und empfehlen Kohlenhydrate zu meiden und vornehmlich auf Eiweiss und Fett umzusteigen oder nur Kornprodukte, Obst und Gemüse zu essen.

Diabetiker und Übergewichtige sollen besonders darauf achten. Tatsache ist, dass viele unserer gängigen Lebensmittel reichlich Kohlenhydrate enthalten. Wenn wir zudem unterschiedliche Lebensmittel gleichzeitig verzehren,  wird der theoretisch berechnete glykämische Index durch Interaktionen völlig durcheinander gewirbelt.

Denn entscheidend ist die Zusammensetzung des Speisebreis im Dünndarm und nicht der glykämische Index einzelner Lebensmittel.

Es sind die Anteile an Fasern, Fett und Eiweiss, die die Aufnahme der Kohlenhydrate beeinflussen und ebenfalls, ob sie gekocht oder roh verzehrt werden und in welcher Menge und in welchem raffinierten Zustand sie vorliegen.

Glykämischer Index was essen?

Kartoffeln stehen weit oben im glykämischen Index (also  eigentlich nicht gut), aber wenn sie zusammen mit Käse, Quark oder Fleisch gegessen werden oder sie als Chips verarbeitet sind, dann werden sie viel langsamer verdaut, während der glykämische Index von Kartoffelbrei höher ist, als der von Salzkartoffeln.

Je reifer eine Frucht ist, desto höher steigt ihr Index und wenn Sie einer Mahlzeit Zucker zugeben, steigt der glykämische Index nicht wesentlich.

Linsen, mit einem niedrigeren Index erhöhen zudem den Insulinsiegel mehr als Kartoffeln. Einzelne Lebensmittel anhand ihres glykämischen Indexes als gut oder weniger gut zu bezeichnen oder gar zu verbieten ist ernährungswissenschaftlich kaum nachvollziehbar.

Die Sache mit dem glykämischen Index ist weitaus komplizierter als uns das viele Empfehlungen und Bücher weismachen wollen.

Was also machen? Unsere Tipps!

Wählen Sie Speisen, die reich an Ballaststoffen sind

Kombinieren Sie Kohlenhydrate immer mit wenig Fett (viel einfach ungesättigte Fettsäuren) und etwas Eiweiss (Fleisch, Fisch, Quark, mageren Käse, Joghurt, Sojaprodukte usw.)

Nehmen Sie, um ihre Zuckerwerte zusätzlich positiv zu regulieren, um Heisshunger zu vermeiden und Ihr Gewicht zu stabilisieren 7g = 1 Stick Provisan Body Balance mit den hochquellfähigen Ballaststoffen Guarkernmehl und Konjak in granulierter Form.

Um Gewicht zu reduzieren empfiehlt sich am besten das EPD-Ernährungsprogramm, das alle stoffwechselregulierenden Aspekte in optimaler Kombination bereits enthält.

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